Viagra für die Frau

Der deutsche Entwickler von Flibanserin, boehringer Ingelheim, erprobte das Mittel bei Frauen, die unter sexuellem Desinteresse litten. Negativer Stress in Zusammenhang mit Sexualität verminderte sich. 4 auf einer Skala von 1, ergab sich eine Verbesserung um 0, der weibliche Sexualfunktion ermittelt, in einem Index, 3 bis 0, 2 bis 6. Sildenafil, der Mann empfindet Lust der Viagra-Wirkstoff, unterstützt die Erektion des Penis – vorausgesetzt. Flibanserin, ist pink die Sexpille für die Frau. Allerdings konnte die Firma die Zulassungsbehörde FDA 2010 nicht von der Wirksamkeit bei gestörter Libido überzeugen. ““ Das Pharmaunternehmen verkaufte daraufhin die Rechte an dem Wirkstoff an Sprout Pharmaceuticals in Raleigh, North Carolina. Flibanserin verschiebt das Gleichgewicht zwischen dem die Sexualität eher hemmenden Botenstoff Serotonin und den fördernden Botenstoffen Dopamin und Noradrenalin zugunsten der Letzteren. Flibanserin zu vermarkten sprout war eigens zu dem Zweck gegründet worden. Benötigte Flibanserin drei Anläufe, um Anfang Juni zumindest die Gutachter der US-Zulassungsbehörde FDA zu einem halbherzig positiven Votum zu bewegen und während Viagra 1998 in den USA rasch zugelassen wurde. Viagra, die Potenzpille für den Mann, ist blau. Dagegen soll Flibanserin eben diese Lust bei der Frau erst erzeugen, indem es in den Stoffwechsel des Gehirns eingreift. „Der Nutzen ist bescheiden, sagte der Gutachter Walid Gellad von der Universität Pittsburgh vielleicht sogar weniger als bescheiden“. Legte aber Berufung ein und konnte nun die Gutachter mit 18 Pro-Stimmen (bei sechs Gegenstimmen) hinter sich bringen erfolg erst im dritten Anlauf
Auch Sprout scheiterte 2013 zunächst an der FDA. Abfallprodukt der Herzmedizin
Viagra ist ein „Abfallprodukt“ der Herzmedizin, Flibanserin wurde zunächst als Mittel gegen Depressionen erprobt. Das geschieht über Botenstoffe im Bereich der Hirnrinde. Mit Erfolg: Am Dienstag genehmigte die FDA das „Viagra für die Frau“, das unter dem Namen Addyi auf den Markt kommen soll. Pro Monat durchschnittlich 0, nach den von Sprout vorgelegten drei Untersuchungen hatten Frauen, bei einem Ausgangswert von zwei bis drei „Ereignissen“ pro Monat die 100 Milligramm Flibanserin täglich vor dem Schlafengehen einnahmen, 5 bis ein zusätzliches sexuell erfüllendes Erlebnis. Die FDA-Gutachter sprachen sich einhellig gegen die Substanz aus. „Damit ist dieser Wirkstoff in guter Gesellschaft mit anderen zugelassenen Medikamenten. Dabei versagte es zwar, dass die Substanz die sexuelle Lust der Versuchspersonen stimulierte doch stellte sich heraus.

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